Gefährlicher Glücksbringer? Warum der „Geldbaum“ in deutschen Haushalten zur versteckten Bedrohung wird
In deutschen Wohnzimmern steht er millionenfach: der sogenannte Geldbaum, botanisch Crassula ovata, ein Symbol für Wohlstand und ein Dauerbrenner in Ratgeberportalen. Doch neuere Bewertungen aus toxikologischen Übersichten warnen: Die Pflanze kann weit gefährlicher sein, als ihr Name vermuten lässt.
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Vor allem sensible Menschen berichten von massiver emotionaler Belastung, wenn die versprochenen „Omen des Reichtums“ ausbleiben – ein psychologischer Effekt, der laut Verhaltensforschung keineswegs selten ist. Doch die eigentliche Gefahr sitzt tiefer: In den fleischigen Blättern wurden reizende und potenziell toxische Stoffe nachgewiesen, die bei Kontakt oder Verschlucken heftige Reaktionen auslösen können. Veterinärmediziner dokumentieren immer wieder Fälle, in denen Haustiere nach dem Anknabbern der Blätter mit Erbrechen, Durchfall, Krämpfen oder Koordinationsverlust in die Klinik mussten.
Experten raten daher, den vermeintlichen Glücksbringer außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren aufzustellen und beschädigte Blätter niemals mit bloßen Händen zu entfernen. Was wie ein harmloses Deko-Objekt wirkt, kann sich sonst schnell in eine ernsthafte Gesundheitsgefahr verwandeln.