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Sicherheit ist die Grundlage für das Wohlbefinden eines Haustiers. In der Schweiz legen Tierhalter besonderen Wert darauf, denn selbst in einem Land mit niedriger Kriminalitätsrate und hoher Lebensqualität gibt es Risiken für Tiere.

Die größten Gefahren im Haus sind giftige Substanzen. Lilien, Azaleen, Aloe und Dieffenbachien sind giftig für Katzen. Schokolade, Zwiebeln, Weintrauben und Xylit (in Kaubonbons enthalten) sind tödlich für Hunde. Bewahren Sie Haushaltschemikalien, Medikamente und Zimmerpflanzen außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.

Fenster und Balkone stellen eine Gefahrenzone dar. Katzen können beim Jagen von Vögeln herunterfallen. Installieren Sie stabile Insektenschutzgitter und überprüfen Sie diese vor jeder Saison. In der Schweiz decken viele Versicherungen Schäden durch Stürze ab, doch Vorbeugen ist besser.

Führen Sie Ihren Hund in belebten Gebieten immer an der Leine – dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Selbst ein freundlicher Hund kann Angst bekommen und Probleme verursachen. In ausgewiesenen Hundezonen dürfen Sie Ihren Hund frei laufen lassen, achten Sie aber bitte auf sein Verhalten.

Zecken und Giftschlangen stellen in Wäldern und auf Wiesen eine Gefahr dar. Meiden Sie hohes Gras und verwenden Sie Insektenschutzmittel. Bei einem Schlangenbiss (die Kreuzotter ist in der Schweiz heimisch) suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf.

Auch Straßen bergen Risiken. Selbst in ruhigen Dörfern wird schnell gefahren. Trainieren Sie Ihren Hund auf Rückruf und verwenden Sie im Winter ein reflektierendes Halsband (in der Schweiz sind die Tage kurz).

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Das Fell eines Haustieres spiegelt seine Gesundheit wider. In der Schweiz legen Tierhalter besonderen Wert auf die Pflege von Haut und Fell, da dies nicht nur der Ästhetik dient, sondern auch der Vorbeugung ernsthafter Erkrankungen.

Regelmäßiges Bürsten ist die Grundlage der Fellpflege. Kurzhaarige Hunde und Katzen sollten ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden. Langhaarige Hunde (Collies, Perser und Pomeranians) hingegen täglich. Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge: eine Zupfbürste für die Unterwolle, einen Rundkamm gegen Verfilzungen und eine Gummibürste für Glanz. In Schweizer Tierfachgeschäften (z. B. Fressnapf und Qualipet) beraten Sie Fachberater gerne bei der Auswahl des passenden Werkzeugs für die Rasse Ihres Tieres.

Gebadet werden sollte Ihr Tier höchstens alle ein bis zwei Monate, sofern nicht anders angegeben. Häufiges Bürsten schädigt die schützende Lipidschicht der Haut. Verwenden Sie Shampoos mit einem pH-Wert, der für Tiere geeignet ist (keine Shampoos für Menschen!). Nach dem Baden sollte das Fell gründlich abgetrocknet werden, besonders bei Hunden mit dichter Unterwolle. Nasses Fell bietet im Schweizer Klima einen idealen Nährboden für Pilze.

Die Fellpflege ist für einige Rassen (Pudel, Schnauzer und Bichons) unerlässlich. Hundefriseure, die vom Schweizerischen Hundefriseurverband zertifiziert sind, sind in der Schweiz sehr gefragt. Krallen können zwar zu Hause geschnitten werden, es empfiehlt sich jedoch, dies einem Profi zu überlassen.

Achten Sie besonders auf Ohren und Augen. Reinigen Sie die Ohren mit einem in Lotion getränkten Wattepad (keine Wattestäbchen!). Wischen Sie die Augen mit einem weichen Tuch oder speziellen Reinigungstüchern ab, insbesondere bei brachycephalen Rassen (Möpse und Perser). Ausfluss ist ein Grund für einen Tierarztbesuch.

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Die Wahl des richtigen Futters für Ihren Hund oder Ihre Katze ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Tierhalter trifft. In der Schweiz wird dies nach wissenschaftlichen Kriterien getroffen: Das Futter muss den biologischen Bedürfnissen des Tieres entsprechen, nicht den Werbeversprechen des Herstellers.

Die erste Regel lautet: Lesen Sie die Zutatenliste. Die erste Zutat muss Fleisch oder Fleischnebenprodukte sein, nicht Getreide, Soja oder „Fleischderivate“. Vermeiden Sie Futter mit künstlichen Farb-, Konservierungs- (BHA, BHT), Zucker- oder Aromastoffen. In der Schweiz werden solche Zusatzstoffe zunehmend auch aus Massenprodukten verbannt.

Für Hunde empfiehlt sich Futter mit 20–25 % Protein (für ausgewachsene Tiere) und 10–15 % Fett. Katzen benötigen mindestens 30 % Protein und 15–20 % Fett, da sie Fleischfresser sind. Premium- oder Super-Premium-Futter ist leichter verdaulich, produziert weniger Abfall und entlastet die Nieren.

Trocken- oder Nassfutter? Eine ausgewogene Ernährung ist ideal: Nassfutter für die Flüssigkeitszufuhr, Trockenfutter für die Zahnreinigung. Mischen Sie beides aber nicht im selben Napf – die Verdauungszeiten sind unterschiedlich. In der Schweiz empfehlen viele Tierärzte für Katzen 80 % Nassfutter und 20 % Trockenfutter, für Hunde umgekehrt.

BARF (Based Natural Nutrition) ist akzeptabel, erfordert aber umfassende Kenntnisse. Die Ernährung sollte Muskelfleisch, Innereien (Leber, Nieren), Knochen, Gemüse und Nahrungsergänzungsmittel (Leinöl, Kalzium) enthalten. In der Schweiz gibt es BARF-Berater und Fachgeschäfte (wie z. B. Fressnapf), in denen Sie tiefgefrorene Portionen kaufen können.

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Katzen gehören in der Schweiz zu den beliebtesten Haustieren – und das aus gutem Grund: Sie sind unabhängig, sauber und ideal für die Wohnungshaltung geeignet. Doch auch diese selbstständigen Tiere haben Bedürfnisse, die von ihren Besitzern – gemäß den Schweizer Tierschutzbestimmungen – erfüllt werden müssen.

An erster Stelle steht die Ernährung. Katzen sind obligate Fleischfresser, daher sollte ihre Nahrung einen hohen Anteil an tierischem Eiweiß enthalten. Vegane oder vegetarische Fütterung ist in der Schweiz verboten. Am besten greift man zu Premiummarken (wie Royal Canin, Applaws, Catz Finefood oder Miamor), die in Tierhandlungen oder bei Coop/Migros erhältlich sind. Nassfutter ist Trockenfutter vorzuziehen, da es die Flüssigkeitszufuhr fördert.

Das Wasser sollte stets frisch und jederzeit verfügbar sein. Viele Katzen trinken nicht gern aus einem Napf neben ihrem Futter – stellen Sie daher einen separaten Wassernapf auf. Automatische Trinkbrunnen (z. B. von PetSafe) sind in der Schweiz beliebt: Sie regen zum Trinken an und reduzieren das Risiko von Nierensteinen.

Hygiene ist die Grundlage für Gesundheit. Reinigen Sie das Katzenklo täglich und wechseln Sie die Streu einmal wöchentlich komplett aus. In der Schweiz werden sowohl mineralische als auch biologisch abbaubare Streu (aus Mais oder Holz) verwendet. Letztere kann im Grünabfall entsorgt werden – praktisch und umweltfreundlich.

Das Bürsten ist besonders wichtig für langhaarige Rassen (Perser, Maine Coon). Bürsten Sie Ihre Katze 2-3 Mal pro Woche, um Verfilzungen vorzubeugen und die Menge an Katzenhaaren in der Wohnung zu reduzieren. Bei kurzhaarigen Rassen reicht einmal wöchentlich. Verwenden Sie geeignete Bürsten: Furminatoren, Gummihandschuhe oder Slicker-Bürsten.

Die Krallen sollten auf natürliche Weise abgenutzt werden – bieten Sie einen Kratzbaum an. Das Kupieren der Krallen (Onychektomie) ist in der Schweiz verboten – es gilt als Tierquälerei. Daher ist es wichtig, Ihrer Katze schon im Welpenalter beizubringen, ihre Krallen nur an dafür vorgesehenen Stellen zu wetzen.

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Ein Hund ist mehr als nur ein Haustier; er ist ein vollwertiges Familienmitglied, und in der Schweiz wird dies besonders ernst genommen. Laut Tierschutzverordnung sind Hundehalter verpflichtet, ihren Tieren nicht nur Futter und Unterkunft, sondern auch sozialen Kontakt, Bewegung und geistige Anregung zu bieten. Das ist keine bloße Willkür – es ist gesetzlich vorgeschrieben.

Ein wichtiger Aspekt der Pflege ist die tägliche Bewegung. Die meisten Rassen benötigen mindestens einen zweistündigen Spaziergang pro Tag, aufgeteilt auf morgens und abends. In der Schweiz ist das kein Problem: Das Land verfügt über viele Wälder, Wanderwege und ausgewiesene Hundezonen, in denen Hunde frei laufen dürfen. In besiedelten Gebieten besteht jedoch Leinenpflicht – Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet.

Die Fütterung ist ein weiterer wichtiger Faktor. In der Schweiz ist es verboten, Hunde mit Essensresten vom Tisch zu füttern. Es wird empfohlen, hochwertiges Trocken- oder Nassfutter zu verwenden, das dem Alter, der Größe und dem Aktivitätsniveau Ihres Hundes entspricht. Viele Hundehalter entscheiden sich für Futter der Marke „Swisspetfood“ oder für Marken wie Gut & Günstig (Coop), Purina Pro Plan oder Bellfor. Eine natürliche Ernährung (BARF) ist zulässig, erfordert jedoch eine sorgfältige Beachtung des Vitamin- und Mineralstoffgleichgewichts.

Hygiene ist ebenso wichtig. Reinigen Sie regelmäßig die Ohren (einmal wöchentlich), schneiden Sie die Krallen (alle 3–4 Wochen) und putzen Sie die Zähne (mindestens 2–3 Mal wöchentlich mit einer speziellen Zahnpasta). In der Schweiz bieten Tierärzte und Hundefriseure Vorsorgeuntersuchungen an, und einige Kantone gewähren Zuschüsse für Kastration/Sterilisation und Impfungen.

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