„Forscher warnen: Warum deutsche Senioren plötzlich anders riechen – und was Familien jetzt wissen müssen“
Ein Duft, den viele nur flüstern – doch Millionen Haushalte kennen ihn: Der typische Geruch älterer Menschen. Ärzte sprechen längst offen darüber. Neue Untersuchungen japanischer Dermatologen zeigen, dass die Konzentration der Substanz 2-Nonenal im Alter massiv steigt (Studie: J. Invest. Dermatol., Shoji et al.). Dieses Molekül entsteht, wenn Omega-7-Fette oxidieren – ein natürlicher Prozess, der jedoch ab 60 deutlich zunimmt.
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Doch Gesundheitsexperten schlagen Alarm: Nicht der Körper allein ist schuld. Chronische Erkrankungen, verlangsamter Stoffwechsel, verringerte Speichelproduktion und Medikamentenreste verstärken den Geruch oft unbemerkt. Besonders kritisch: unbehandelter Urinverlust, der laut Ärzten zu stechenden Ammoniak-Noten führt – ein Signal, das viele Angehörige ignorieren.
Pflegeverbände warnen, dass sich ältere Menschen aus Scham oft seltener waschen, Kleidung lange tragen und Räume kaum lüften. Das Ergebnis: ein Geruch, der sich in Wohnungen festsetzt und Familien verunsichert.
Mediziner betonen: Der Duft ist kein Tabu, sondern ein Hinweis. Wer Veränderungen früh erkennt, kann ernste Krankheiten ausschließen – und seinen Angehörigen würdige Unterstützung geben.