Hühnerfleisch gilt seit Jahren als „gesunde“ Alternative zu rotem Fleisch. Doch aktuelle Forschung und moderne Produktionsmethoden zeigen: Dieses Produkt hat Schattenseiten, die man kennen sollte.
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1. Antibiotika und Wachstumsbeschleuniger
In der industriellen Geflügelzucht werden oft Antibiotika und Wachstumsförderer eingesetzt. Rückstände können im Fleisch verbleiben und bei regelmäßigem Verzehr:
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die Darmflora beeinträchtigen,
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zur Antibiotikaresistenz beitragen,
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die Leber zusätzlich belasten.
2. Höheres Risiko bakterieller Verunreinigungen
Hühnerfleisch gehört zu den Produkten mit dem höchsten Risiko für Bakterien wie Salmonellen oder Campylobacter. Schon kleine Fehler bei Lagerung oder unzureichender Garzeit erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Lebensmittelvergiftung.
3. Versteckte Zusatzstoffe in verarbeitetem Hühnerfleisch
Supermarkt-Filet wird häufig mit Salzlösungen behandelt. Dadurch enthält es:
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zu viel Salz,
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Phosphate und Stabilisatoren,
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weniger natürlichen Eiweißgehalt als erwartet.
4. Ungleichgewicht der Fettsäuren
Industriell erzeugtes Hühnerfleisch weist viel Omega-6 und wenig Omega-3 auf, was Entzündungen fördern und sich negativ auf Herz und Haut auswirken kann – vor allem bei täglichem Konsum.
Wie man die Risiken reduziert
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auf Bauernhof- oder zertifiziertes Geflügel achten,
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Fertigprodukte und „aufgeputschte“ Filets vermeiden,
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Fleisch immer gut durchgaren,
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Hühnerfleisch mit Fisch, Pute und pflanzlichen Proteinen abwechseln.
Fazit
Hühnerfleisch ist nicht grundsätzlich schädlich, doch moderne Aufzucht- und Verarbeitungsmethoden machen einen bewussteren Umgang notwendig. Wer auf die Herkunft achtet, senkt mögliche Gesundheitsrisiken deutlich.